Viele von euch haben sich mit Sicherheit schon einmal die Frage gestellt, welche Spiele es denn noch gibt außer den koventionellen PC-Spielen? Die Antwort lautet - Browsergames. In den letzten Jahren erlebten die Browsergames einen großen Aufschwung.
| Browsergames sind Computerspiele die Web-Browser benutzen als Plattform. Die berechnung erfolgt über den jeweiligen Server des Anbieters. 1995 wurde in Hamburg das erste Spiel dieser Art entwickelt namens SOL. Der Science-Fiction-Wirtschaftssimulator war erstmals massiv-mehrspieler-fähig und einfach zu bedienen. Doch es dauerte weitere fünf Jahre bis eine Projektgruppe aus Norwegen names Fifth Season AS das als "Vater" bezeichnete Browsergame namens Planetarion entwickelte. In diesem Spiel mussten die Spieler einen Planeten verwalten, das heißt Ressourcen abbauen und natürlich auch durch Kriege gegen andere Spieler auf Schlachtfeldern zu sammeln, um so ihre Technologie weiter zu erforschen oder ihr Militär mit weiteren Kriegschiffen aufzustocken. Nach 8 Jahren gibt es nun viel mehr Genres und verschiedene Spielarten, dementsprechend ist die Auswahl sehr beträchtlich. Verantwortlich hierfür ist die stetige Weiterentwicklung dieser Spiele. Die Möglichkeiten die der Fortschritt bietet setzt den Fantasien bei der Entwicklung eines Browsergames keine Grenzen mehr. Das beweisen die Browsergames der Firma Bigpoint, die mit einer großen Vielfalt und sehr einfallsreichen Browsergames die Gamer-Community überzeugen. Ein Beispiel hierfür wäre DarkOrbit. In diesem Browsergame wählt man zum Beginn ein Raumschiff aus, durch das am Anfang geringe Budget fällt das Startraumschiff allerdings eher gering aus. Dann geht es in die Weiten der Galaxie. Wie in einem normalen Rollenspiel erledigt man hier Aufgaben in Form von Quests um das nötige Geld und Rohstoffe zu sammeln, um sein Raumschiff weiter zu entwickeln oder gar um ein Neues zu kaufen. Um die Motivation zu erhöhen bietet BigPoint in jedem Spiel ein Gewinn von bis zu 10.000€ an, den die jeweiligen Spieler gewinnen können indem sie an großen Player vs. Player Kämpfen teilnehmen. | Die vielen Features und Animationen sind ein Punkt das die Browsergames immer mehr Sympathien für sich gewinnen, allerdings muss das nicht heißen das sie unbedingt beliebter sind als normale Browsergames ohne die zahlreichen Animationen und Features. Das beste Beispiel hierfür ist wohl Die-Stämme. Das Spiel überzeugt durch die einfache Grafik die sich nur ändert durch die verschieden Baustufen der einzelnen Gebäude. In diesem Spiel baut man sich sein eigens kleines Dorf, sobald man dies geschafft hat geht es nun an den Angriff anderer Dörfer oder an die Verteidigung des eigenen Dorfes. Dieses Spiel ist in mehrere Runden aufgeteilt, das den Spielern erlaubt in ihrer eigenen Runde weiterzuspielen aber gleichzeitig in einer anderen neuen Runde neu anzufangen um sich erneut zu beweisen und sein können unter beweiß zu stellen, sofern man es möchte. Des weiteren ist der nicht allzu schwere Aufbau gut zu überblicken und einfach im Handling. Fazit: Browsergames sind ein netter Zeitvertreib, es lohnt sich jedenfalls mal ein Browsergame auszutesten. Manchmal erfordern weiterführende Aufgaben auch ein bisschen Denkvermögen was den Spieler aber nicht sonderlich stören sollte, denn es erhöht ja nur bekanntlich die Lust am Spiel. Die Vorstellung der nächsten zwei Browsergames kommt in der nächsten Woche, seid gespannt was euch erwartet... |























