Das folgende Interview wurde mit dem SK-Spieler Daniel 'hero' Schellhase geführt, da er zu den besten FIFA-Spielern Europas gehört.
a-Losers: Wie denkst du über den eSport? Ist er ein wichtiger Teil in deinem Leben?
Daniel 'hero' Schellhase: Der eSport hat mein leben geprägt, wie kaum eine andere Sache. Im eSport stecken trotz aller Vorteile, die ich für mich entdeckt habe auch Nachteile. Ich habe es immer hinbekommen Schule, Studium und Privatleben unter einen Hut zu bekommen. Ich denke, dass dies nicht jeder schafft. Daher darf man sich nicht nur auf den eSport konzentrieren, sondern in seinem Leben viele Standbeine aufbauen.
a-Losers: Wie oft und wie lange trainierst du? Wie lange müsste man trainieren um auf deinem Niveau spielen zu können?
Daniel 'hero' Schellhase: Eigentlich sollten 2-3 Stunden reine Spielzeit pro Tag Pflicht sein. Momentan schaffe ich das leider weniger, weil mein Studium und mein Praktikum zu viel Zeit einnehmen. Aber das sind so die Zeiten die man täglich spielen muss, wenn man ganz oben mitspielen will, also in der Woche dann 14-21 Stunden reine Spielzeit.
a-Losers: Der eSport bekommt immer mehr Anhänger. Ist dir der Kontakt zu den Fans wichtig?
Daniel 'hero' Schellhase: Natürlich pflege ich den Kontakt zu den Fans. Ohne Menschen, die sich für mich und das was ich tue interessieren, gibt es keine Sponsoren, die die Teams unterstützen und ohne Sponsoren keine Gelder. Ganz logische Reihenfolge, also ist der Kontakt sehr wichtig. Manchmal kann man dem nicht so nachgehen, wie man möchte, aber ich versuch trotzdem alle wichtigen Anfragen zu beantworten.
a-Losers: Wie sehr ist dein Leben vom eSport abhängig?
Daniel 'hero' Schellhase: Ich würde nicht sagen, dass mein Leben abhängig vom eSport ist. Ich habe durch mein Studium mir genügend Wissen angeeignet, um nach meiner Karriere einen vernünftigen Beruf zu ergreifen. Aber natürlich ist es ein Vorteil, wenn man solch eine bewegende Vergangenheit hat und im eSport so viel erreicht hat.
a-Losers: Du und dein Bruder sind ohne Zweifel die Vorzeigespieler in Deutschland. Wie siehst du das, eher positiv oder negativ?
Daniel 'hero' Schellhase: Natürlich positiv. Daran erkenn ich auch, dass es sich gelohnt hart so viel Zeit und harte Arbeit in den eSport zu stecken. Es ist nicht immer alles Friede und Freude. Es gibt viele Situationen, wo man an sich zweifelt, Spiele verliert und trotzdem nie die Motivation verlieren darf. Es sieht wahrscheinlich von Außen einfacher aus, als es in Wirklichkeit ist. Aber ich fühle mich jede Woche aufs neue geschmeichelt, wenn ich in den Discotheken auf mein Leben als eSportler angesprochen werde und ich viele Fragen beantworte rund um mein Leben.
a-Losers: Findest du das du den eSport im Bereich FIFA gefördert haben?
Daniel 'hero' Schellhase: Auf alle Fälle. Als ich angefangen habe, hatte FIFA noch eine relativ kleine und überschaubare Community. Dazu gab es halt kaum Turniere mit Preisgeldern. Mittlerweile haben wir circa 4 Ligen die teilweise parallel laufen von unterschiedlichen Organisationen,
bei denen man auch sein Taschengeld aufstocken kann.
a-Losers: Findest du, das die Veränderungen von FIFA von Jahr zu Jahr besser werden?
Daniel 'hero' Schellhase: Teilweise. Manches wird besser, manches wird schlechter. Für mich geht die Entwicklung immer mehr ins Random hinein. Fifa wird dadurch immer mehr glücksbasierter. Allerdings ist der Vorteil dann, dass die Community weiter wächst und viele Spieler relativ schnell ihre ersten kleinen Erfolge feiern können und somit bei Laune gehalten werden. Ist ja auch viel besser, als wenn man die ganze Zeit nur auf die Mütze bekommt. Die Entwicklung geht immer mehr zu PES hin, wobei Fifa zum Glück noch nicht seine kleinen Eigenheiten verloren hat. Schöne Spielzüge sieht man bei FIFA viel häufiger als bei PES, da es immer noch präziser zu handlen ist als eben PES.
a-Losers: Wieso hast du dich für FIFA entschieden? Kam diese Idee von deinem Bruder oder war es doch eine eigene Entscheidung?
Daniel 'hero' Schellhase: Ich habe schon immer FIFA gespielt oder generell Fussballspiele. Und irgendwann konnte man halt relativ simpel über den Matchmaker Gegner suchen oder Spiele generieren, ohne dass man viel Ahnung haben muss. Und das habe ich dann online getestet. Und dann hats mir halt so viel Spaß gemacht, dass ich dann halt intensiver und immer mehr Fifa gespielt habe und von CS weggegangen bin.
a-Losers: Wird es von Jahr zu Jahr schwieriger National und auch International mitzuhalten?
Daniel 'hero' Schellhase: Ich denke nicht. Die Fähigkeiten, die man braucht um gut zu sein, verändern sich ja nicht. Das einzige Problem ist, dass man die Motivation weiter hochhalten muss und einfach hungrig nach Erfolgen sein muss. Ansonsten wird man nicht die Anzahl an Trainingseinheiten absolvieren, die man braucht, um gut zu sein. Ich denke, dass es bei mir auch irgendwann an der Zeit mangeln wird, aber sicherlich nicht am Wissen oder Talent.
a-Losers: Hast du Pro Evolution Soccer getestet? Falls ja, wo besteht der direkte Unterschied zu FIFA?
Daniel 'hero' Schellhase: Pro Evolution ist unpräziser und dadurch nicht so gut handlebar wie Fifa. Man kann relativ einfach bei PES durch die Abwehrreihen dribbeln, was bei Fifa nicht so von Erfolg gekrönt ist. Auch der Torabschluss ist bei Fifa präziser und leichter zu handlen, wobei er dadurch auch vorhersehbarer wird. Bei Pes kann man halt durch die Anzahl an Zufällen auch mal sehr glückliche und seltene Tore schießen. Auf hohem Niveau in Fifa wird man so nicht spielen können, weil es halt nicht von Erfolg gekrönt werden wird. Teilweise fallen natürlich auch solche Tore, aber in der Anzahl passieren solche Sonntagstore halt bei PES häufiger, als bei Fifa.
a-Losers: Benutzt du zum Spielen ein Gamepad oder die Tastatur? Mit welchem Gerät kann man deiner Ansicht nach besser spielen?
Daniel 'hero' Schellhase: Gamepad. Ich Spiele momentan noch mit dem XBOX PAD BIG, werde aber mitte nächsten Jahres umsteigen auf ein neues, was dann erscheinen wird. Momentan spiele ich damit, weil der Stick für meine Bedürfnisse die optimale Position zum Spielen hat. Die Gamepads in Playstation Form haben die Sticks in der Mitte des Pads angebracht. Dadurch kann man meiner Meinung nach nicht so gut zielen und spielt halt schlechter. Mit Tastatur hat man in den neuen Fifa Generationen kaum eine Chance, da man nie so gut passen kann, wie bei einem Gamepad und man kann auch nicht so gut die Abwehr kontrollieren, wie bei einem Gamepad, weil man halt weniger Tasten hat und einem der zweite Stick fehlt. Darum sehe ich eindeutig das Gamepad im Vorteil.
a-Losers: War die Letzte Season anstrengend für Sie?
Daniel 'hero' Schellhase: jede Season ist anstrengend. Meine Zeit wird immer weniger und ich hetze dadurch von einem Termin zum anderen und muss alles unter einem Hut bekommen. Aber trotzdem bin ich dann super froh, wenn ich dann eine Season mehr oder weniger erfolgreich abschließen
kann. Natürlich am liebsten mit vielen Titeln und Erfolgen. Aber nur gewinnen ist eh nicht möglich! Aber hier passt nun ein Satz von einem Kollegen, namens bds ganz gut: „If you have the will to win, you will win!“ Dieser Spruch beschreibt sehr gut, wie man Erfolg haben kann!
Daniel 'hero' Schellhase: Der eSport hat mein leben geprägt, wie kaum eine andere Sache. Im eSport stecken trotz aller Vorteile, die ich für mich entdeckt habe auch Nachteile. Ich habe es immer hinbekommen Schule, Studium und Privatleben unter einen Hut zu bekommen. Ich denke, dass dies nicht jeder schafft. Daher darf man sich nicht nur auf den eSport konzentrieren, sondern in seinem Leben viele Standbeine aufbauen.
a-Losers: Wie oft und wie lange trainierst du? Wie lange müsste man trainieren um auf deinem Niveau spielen zu können?
Daniel 'hero' Schellhase: Eigentlich sollten 2-3 Stunden reine Spielzeit pro Tag Pflicht sein. Momentan schaffe ich das leider weniger, weil mein Studium und mein Praktikum zu viel Zeit einnehmen. Aber das sind so die Zeiten die man täglich spielen muss, wenn man ganz oben mitspielen will, also in der Woche dann 14-21 Stunden reine Spielzeit.
a-Losers: Der eSport bekommt immer mehr Anhänger. Ist dir der Kontakt zu den Fans wichtig?
Daniel 'hero' Schellhase: Natürlich pflege ich den Kontakt zu den Fans. Ohne Menschen, die sich für mich und das was ich tue interessieren, gibt es keine Sponsoren, die die Teams unterstützen und ohne Sponsoren keine Gelder. Ganz logische Reihenfolge, also ist der Kontakt sehr wichtig. Manchmal kann man dem nicht so nachgehen, wie man möchte, aber ich versuch trotzdem alle wichtigen Anfragen zu beantworten.
a-Losers: Wie sehr ist dein Leben vom eSport abhängig?
Daniel 'hero' Schellhase: Ich würde nicht sagen, dass mein Leben abhängig vom eSport ist. Ich habe durch mein Studium mir genügend Wissen angeeignet, um nach meiner Karriere einen vernünftigen Beruf zu ergreifen. Aber natürlich ist es ein Vorteil, wenn man solch eine bewegende Vergangenheit hat und im eSport so viel erreicht hat.
a-Losers: Du und dein Bruder sind ohne Zweifel die Vorzeigespieler in Deutschland. Wie siehst du das, eher positiv oder negativ?
Daniel 'hero' Schellhase: Natürlich positiv. Daran erkenn ich auch, dass es sich gelohnt hart so viel Zeit und harte Arbeit in den eSport zu stecken. Es ist nicht immer alles Friede und Freude. Es gibt viele Situationen, wo man an sich zweifelt, Spiele verliert und trotzdem nie die Motivation verlieren darf. Es sieht wahrscheinlich von Außen einfacher aus, als es in Wirklichkeit ist. Aber ich fühle mich jede Woche aufs neue geschmeichelt, wenn ich in den Discotheken auf mein Leben als eSportler angesprochen werde und ich viele Fragen beantworte rund um mein Leben.
a-Losers: Findest du das du den eSport im Bereich FIFA gefördert haben?
Daniel 'hero' Schellhase: Auf alle Fälle. Als ich angefangen habe, hatte FIFA noch eine relativ kleine und überschaubare Community. Dazu gab es halt kaum Turniere mit Preisgeldern. Mittlerweile haben wir circa 4 Ligen die teilweise parallel laufen von unterschiedlichen Organisationen,
bei denen man auch sein Taschengeld aufstocken kann.
a-Losers: Findest du, das die Veränderungen von FIFA von Jahr zu Jahr besser werden?
Daniel 'hero' Schellhase: Teilweise. Manches wird besser, manches wird schlechter. Für mich geht die Entwicklung immer mehr ins Random hinein. Fifa wird dadurch immer mehr glücksbasierter. Allerdings ist der Vorteil dann, dass die Community weiter wächst und viele Spieler relativ schnell ihre ersten kleinen Erfolge feiern können und somit bei Laune gehalten werden. Ist ja auch viel besser, als wenn man die ganze Zeit nur auf die Mütze bekommt. Die Entwicklung geht immer mehr zu PES hin, wobei Fifa zum Glück noch nicht seine kleinen Eigenheiten verloren hat. Schöne Spielzüge sieht man bei FIFA viel häufiger als bei PES, da es immer noch präziser zu handlen ist als eben PES.
a-Losers: Wieso hast du dich für FIFA entschieden? Kam diese Idee von deinem Bruder oder war es doch eine eigene Entscheidung?
Daniel 'hero' Schellhase: Ich habe schon immer FIFA gespielt oder generell Fussballspiele. Und irgendwann konnte man halt relativ simpel über den Matchmaker Gegner suchen oder Spiele generieren, ohne dass man viel Ahnung haben muss. Und das habe ich dann online getestet. Und dann hats mir halt so viel Spaß gemacht, dass ich dann halt intensiver und immer mehr Fifa gespielt habe und von CS weggegangen bin.
a-Losers: Wird es von Jahr zu Jahr schwieriger National und auch International mitzuhalten?
Daniel 'hero' Schellhase: Ich denke nicht. Die Fähigkeiten, die man braucht um gut zu sein, verändern sich ja nicht. Das einzige Problem ist, dass man die Motivation weiter hochhalten muss und einfach hungrig nach Erfolgen sein muss. Ansonsten wird man nicht die Anzahl an Trainingseinheiten absolvieren, die man braucht, um gut zu sein. Ich denke, dass es bei mir auch irgendwann an der Zeit mangeln wird, aber sicherlich nicht am Wissen oder Talent.
a-Losers: Hast du Pro Evolution Soccer getestet? Falls ja, wo besteht der direkte Unterschied zu FIFA?
Daniel 'hero' Schellhase: Pro Evolution ist unpräziser und dadurch nicht so gut handlebar wie Fifa. Man kann relativ einfach bei PES durch die Abwehrreihen dribbeln, was bei Fifa nicht so von Erfolg gekrönt ist. Auch der Torabschluss ist bei Fifa präziser und leichter zu handlen, wobei er dadurch auch vorhersehbarer wird. Bei Pes kann man halt durch die Anzahl an Zufällen auch mal sehr glückliche und seltene Tore schießen. Auf hohem Niveau in Fifa wird man so nicht spielen können, weil es halt nicht von Erfolg gekrönt werden wird. Teilweise fallen natürlich auch solche Tore, aber in der Anzahl passieren solche Sonntagstore halt bei PES häufiger, als bei Fifa.
a-Losers: Benutzt du zum Spielen ein Gamepad oder die Tastatur? Mit welchem Gerät kann man deiner Ansicht nach besser spielen?
Daniel 'hero' Schellhase: Gamepad. Ich Spiele momentan noch mit dem XBOX PAD BIG, werde aber mitte nächsten Jahres umsteigen auf ein neues, was dann erscheinen wird. Momentan spiele ich damit, weil der Stick für meine Bedürfnisse die optimale Position zum Spielen hat. Die Gamepads in Playstation Form haben die Sticks in der Mitte des Pads angebracht. Dadurch kann man meiner Meinung nach nicht so gut zielen und spielt halt schlechter. Mit Tastatur hat man in den neuen Fifa Generationen kaum eine Chance, da man nie so gut passen kann, wie bei einem Gamepad und man kann auch nicht so gut die Abwehr kontrollieren, wie bei einem Gamepad, weil man halt weniger Tasten hat und einem der zweite Stick fehlt. Darum sehe ich eindeutig das Gamepad im Vorteil.
a-Losers: War die Letzte Season anstrengend für Sie?
Daniel 'hero' Schellhase: jede Season ist anstrengend. Meine Zeit wird immer weniger und ich hetze dadurch von einem Termin zum anderen und muss alles unter einem Hut bekommen. Aber trotzdem bin ich dann super froh, wenn ich dann eine Season mehr oder weniger erfolgreich abschließen
kann. Natürlich am liebsten mit vielen Titeln und Erfolgen. Aber nur gewinnen ist eh nicht möglich! Aber hier passt nun ein Satz von einem Kollegen, namens bds ganz gut: „If you have the will to win, you will win!“ Dieser Spruch beschreibt sehr gut, wie man Erfolg haben kann!




















